Der Mandela-Effekt

The Mandela Effect – Returning soon! http://mandelaeffect.com/

Herzlich willkommen zu einen neuen Beitrag mit dem Thema:

          „Der Mandela Effekt“

Kurze Erläuterung um was es sich dabei handelt.

Am  5. Dezember 2013 kam die Meldung:
Nelson Mandela ist  gestorben.
Daraufhin haben Menschen aus aller Welt im Internet sich gemeldet:
Nelson Mandela sei in den 1980 Jahren im Gefängnis gestorben.Das wurde so publik das die Medien dieses Ereignis aufgriffen.
Die Autorin Fiona Broome veröffentlichte  2013 auf ihrer Webseite die Seite The Mandela Effect (daher auch der Name).Sehr viele Menschen haben ihr geschrieben(Kommentare) wie sie sich auch noch gut daran erinnern können das Mandela im Gefängnis gestorben sei.Durch diese Aktion von Fiona Broome sind noch  ganz andere Dinge ans Tageslicht gekommen.

                      Punkt 1
Am 18. Dezember 2015 schrieb die Süddeutsche Zeitung:

Hier einige Auszüge:

In ihrer Erinnerung war Nelson Mandela in den Achtzigern einsam im Gefängnis gestorben

So erging es der Geisterjägerin und Autorin Fiona Broome, die vor einigen Jahren auf einer Fantasy-Tagung feststellte, dass andere Teilnehmer nahezu die gleichen Erinnerungen wie sie selbst an den südafrikanischen Apartheidsgegner und späteren Präsidenten Nelson Mandela hatten. In ihrer gemeinsamen Wahrnehmung wurde Mandela niemals zum Staatsoberhaupt gewählt, sondern starb in den Achtziger jahren einsam in seiner Gefängniszelle. Broome selbst konnte sich sogar an Einzelheiten der Begräbniszeremonie erinnern.

Sie beschrieb diese Anomalie auf ihrem Blog und taufte sie Mandela-Effekt: vermeintlich echte Erinnerungen, die allerdings völlig von der historisch dokumentierten Realität abweichen. Bei ihren weiteren Nachforschungen stellte sie fest, dass Mandela nicht der einzige Scheintote im Geiste war. Auch andere prominente Figuren, sowohl fiktiver als auch historischer Natur, waren in so manch einer Erinnerung lange schon tot. Beispielsweise der Baptistenpastor Billy Graham, dessen Beerdigung laut Broome angeblich ein TV-Ereignis war – der aber bis zum heutigen Tag noch am Leben ist. Oder die Figur des Commander Chakotay in der TV-Serie „Star Trek“, der in einer Episode angeblich sein frühes Ende findet. Überprüft man die entsprechende Folge heute auf DVD, ist davon keine Spur zu sehen.

2012 fügte ein Physikstudent, der unter dem Namen Reece bloggt, dem Rätsel eine neue Facette hinzu: Er war der festen Überzeugung, dass sich die Schreibweise der in den USA populären Kinderbuchreihe „The Berenstain Bears“ von Stan und Jan Berenstain seit seiner Kindheit geändert hätte; früher wäre sie mit „Berenstein“ betitelt gewesen. Ein gewaltiger „Stein“ des Anstoßes für ihn und all diejenigen, welche die moralgespickten Kurzabenteuer der putzigen Grizzly-Familie verschlungen hatten, seit Dr. Seuss das erste Buch 1962 herausgab.

Unwiderlegbare Tatsachen zu akzeptieren, und sei man noch so gegenteiliger Ansicht, ist eine Tugend, die manchen Menschen schwerfällt. Die menschliche Erinnerung ist so behütet wie trügerisch, manchmal kann selbst ein verifizierender Zugriff auf die Archive des gesicherten Wissens, also Lexika und Enzyklopädien, den überzeugten Meinungsfundamentalisten nicht umstimmen. Sätze wie „Die USA haben 52 Bundesstaaten, das weiß ich noch aus der Schule!“, oder „Ich habe die ,Star Wars‘-Filme ein Dutzend Mal gesehen, Darth Vader hat ,Luke, ich bin dein Vater‘ gesagt“, werden oft selbstsicher in den Raum geworfen. Tatsächlich beträgt die Anzahl der Bundesstaaten 50 und Darth Vader spricht seinen Sohn nicht namentlich an.
Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/stil/dem-geheimnis-auf-der-spur-der-mandela-effekt-1.2782935

                       Punkt 2

           Beispiele 

Original: Interview with a Vampire (1994)
Heute: Interview with the Vampire (2015)

Hier ist zu erwähnen das die Zeitung am 7.Oktober 2014 The Times of India einen Artikel schrieb mit dem Titel Brad Pitt regrets doing ‚Interview With a Vampire‘
Actor Brad Pitt believes that starring in film „Interview With a Vampire“ has been „one of the worst experiences“ of his life.
Quelle:
http://m.timesofindia.com/entertainment/english/hollywood/news/Brad-Pitt-regrets-doing-Interview-With-a-Vampire/articleshow/44580472.cms

Original: Luke,ich bin dein Vater (1977)
Heute: Nein,ich bin dein Vater (2015)

Man beachte Anfang der achtziger Jahren gab es nur Videokassetten
und 1997 wurden die Star Wars Reihe neu restauriert (Digital).

Himmel – Veränderungen in der Sonne, Mond, Sterne, Planeten und ihrer Monde, Sternkonfigurationen und Vermittlung, und die Farbe des Himmels im Allgemeinen.

Henry VIII Porträt mit einem Putenkeule in der Hand

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Hier könnte man so weiter machen bis hin zu Familiennamen oder bei Menschen wo es hieß die Menschen sind  gestorben.

Hier die Seite  von Fiona Broome da kann man nachschauen was sie noch alles aufgelistet hat.
Link: http://mandelaeffect.com/major-memories

                       Punkt 3

Es ist schon interessant das so viele Menschen sich melden über den Tod von Nelson Mandela das er schon in den 1980 Jahren gestorben sei.
Was aber noch viel interessanter ist das die Zeitung dieses Thema nach zwei Jahren aufgreift und die Frau als Geisterjägerin darstellt und über  Filmzitate diskutiert ob sie richtig oder falsch sind.Das ist wohl wirklich nicht wichtig (vielleicht für Fans).

Da gibt es einen Blog der heißt Gedankennahrung der Griff dieses Thema auch auf mit dem Titel: Der Mandela-Effekt: Wie zuverlässig und korrekt sind unsere Erinnerungen?
Die falschen Erinnerungen kommen aus einer Parallelwelt. In dieser hat Darth Vader seinen Satz mit „Luke“ begonnen und Mandela starb 30 Jahre früher als in unserer Welt.
Klingt komisch, aber gerade deshalb habe ich mich näher mit auseinandergesetzt, in der Hoffnung, dass zumindest der Versuch einer wissenschaftlichen Erklärung kommt. Fiona Broome und weitere Vertreter des Mandela-Effekts behaupten, dass es sich bei ihrer Theorie nicht um eine Verschwörung handelt. Sie versuchen, wissenschaftlich zu argumentieren.

Michael Shermer, Verleger des Skeptic Magazins und Autor vieler Bücher zum Thema Überzeugungen und Skeptizismus, ist auch als Professor an der Chapman University tätig. Die Teilnehmer seines Kurses  Skepticism 101: How to Think Like a Scientist sind dazu angehalten, eigene Kurzvorträge im TED-Stil vorzubereiten.

Aber wie kann es sein, dass viele unterschiedliche Personen sich an das gleiche erinnern? Vor zehn Jahren trafen sich eine Handvoll Leute im Backstage-Bereich. Sie kannten sich nicht. Unabhängig voneinander erinnerten sie sich an das gleiche, dass Nelson Mandela in den 1980ern gestorben war. Aber waren sie das, unabhängig? Betrachtet man das Phänomen der sozialen Verstärkung von Überzeugungen, dann wird einem klar: Unsere Erinnerungen sind nicht unbedingt unsere.
Quelle:
http://gedankennahrung.de/der-mandela-effekt/

image

                        Schluss

Es ist ja nicht’s einzuwenden wenn nach einiger Zeit Dinge verändert werden.
Man denke nur an die Schokoriegeln heute heißen sie „Twix“vor Jahrzehnte noch „Raider“
Wikipedia schreibt: Der Werbeslogan zur Markteinführung von Raider in Deutschland lautete seinerzeit „Knusprig im Biß – lang im Genuß“, dem später der Werbeslogan „Raider – der Pausensnack“ folgte.
1991 erfolgte in Deutschland Umbenennung in Twix.

Aber wie ist es mit verstorbenen Menschen.Wenn man da eine andere Erinnerung hat und man weiß es ganz genau?
Es gab schon einmal so einen Fall.Man denke nur an Osama bin Laden der 2011 gestorben ist.Einige Menschen waren darüber überrascht das er zweimal gestorben ist.

Heißt das in der Zukunft für den einzelnen wenn er eine Erinnerung hat die auf Tatsachen beruhen ein Geisterjäger zu sein oder sogar als verrückt erklärt wird?

Hier ist die Hauptseite von Fiona Broome über Nelson Mandela da kann man nachlesen was die Menschen geschrieben hatten.Wie sie es noch in Erinnerung hatten.
Link:
http://mandelaeffect.com/nelson-mandela-died-in-prison

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit bis zum nächsten Beitrag.
                       

Veröffentlicht von Aufgewacht

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