Wandernde Felsen

Es gibt einige  Dinge auf dieser Erde die lassen sich nicht so einfach erklären,aber die geschehen vor unseren Augen.Da gibt es wirklich Phänomene die kann man vorerst gar nicht glauben und fragt sich wie ist das möglich?Ist doch ein Scherz!!!
Auch mit diesem Phänomen ist es so.Wenn man hört es gibt wandernde Felsen mit einem Gewicht von ca 350 kg da macht man schon einige ????
Aber gibt so etwas wirklich, das Felsen von alleine sich bewegen???
Ja in der Tat gibt es solche Felsen auf der Racetrack Playa in Death-Valley-Nationalpark,liegt in der Mojave-Wüste und ist der trockenste Nationalpark in den USA. Er liegt südöstlich der Sierra Nevada, zum größten Teil auf dem Gebiet Kaliforniens und zu einem kleineren Teil in Nevada.
Wissenschaftler rätseln über dieses Phänomen.Es sind auch viele Theorien aufgestellt worden.

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Info: Der Amerikaner Bob Sharp, der in den 70er Jahren 30 dieser Felsen über längere Zeit beobachtete und analysierte: Er stützte sich auf die Theorie, dass die Steine durch bestimmte Witterungsverhältnisse vom Wind angetrieben wurden. Er schilderte, dass einige der Felsen pro Sekunde mehr als einen Meter hinter sich ließen. Außerdem sagte er: „Ich kann’s mir nicht erklären, aber 7 der 30 Steine sind überhaupt spurlos verschwunden.“

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Info: Die Racetrack Playa ist eine auf etwa 1120 m über dem Meer gelegene Ebene von rund 5 auf 3 km Größe in einem abgelegenen Teil des Nationalparks. Sie ist vom erschlossenen Parkteil über eine etwa 40 km lange Schotterstraße erreichbar, die in den meisten Jahreszeiten nur mit Vierradantrieb und hoher Bodenfreiheit zu befahren ist. Dieser Teil des Nationalparks ist als Wilderness Area ausgewiesen,deshalb dürfen nur die ausgewiesenen Pisten befahren werden.

Die Ebene entstand aus einem heute ausgetrockneten See zwischen den beiden Bergketten Cottonwood Range und Last Chance Range. Die Oberfläche besteht zu einem hohen Anteil aus Lehm, der beim Austrocknen im Sommer in regelmäßig erscheinende, kleine Blöcke aufbricht. Niederschläge gibt es in dem Wüsten-Nationalpark nur im Winter, der Lehmboden nimmt diesen schnell auf und wird bereits nach rund 10 mm Niederschlag feucht und entwickelt eine glatte Oberfläche mit reduzierter Reibung.

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Bild oben: Die Spuren der Steine am 20. Dezember 2013. Auffällig auch die wenigen unbewegten Steine

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Bild oben: Ein Stein mit einem GPS-Gerät in einem Hohlraum in der Spitze gebohrt.
         
Hier einige Erklärungen für das Phänomen

a)
Es gilt als sicher, dass die eigentliche Bewegung durch Wind zu erklären ist. Vor allem während der heftigen Winterstürme wird im Gebiet häufig Orkanstärke erreicht. Dies alleine reicht aber nicht aus, denn um die bis zu 350 kg schweren Felsen zu bewegen, wären theoretisch Windgeschwindigkeiten von über 800 Kilometern pro Stunde erforderlich.

b)
Bei neueren Untersuchungen wurden sämtliche „wandernden Felsen“ mit GPS-Unterstützung kartiert und ihre Position regelmäßig überwacht. Dabei stellte sich heraus, dass weder die Größe bzw. das Gewicht noch die Form der einzelnen Felsen einen nachvollziehbaren Einfluss auf Geschwindigkeit oder Geradlinigkeit der Wanderung haben.

c)
Vielmehr scheint die Wanderung stark von der Position des jeweiligen Felsens abhängig zu sein. Beispielsweise befinden sich die längsten und geradesten Spuren an Stellen, die wie ein natürlicher Windkanal wirken und so die Luftbewegung kanalisieren und verstärken. Die am stärksten „verwundenen“ Spuren dagegen befinden sich in einem Bereich, wo zwei solche Luftströmungen aufeinandertreffen und Wirbel bilden. Dennoch bleibt die Frage, wie der Wind bis zu 350 kg schwere Felsen so leicht bewegen kann.

d)
Im August 2014 wurde eine Studie veröffentlicht, die das Mysterium der wandernden Felsen erklärt. Forscher beobachteten die Felsen über einen längeren Zeitraum, mithilfe von GPS und Zeitrafferaufnahmen. So konnte am 20. Dezember 2013 die Bewegung von über 60 Steinen dokumentiert und bewiesen werden. Manche von ihnen bewegten sich dabei bis zu 224 Meter weit, mit Geschwindigkeiten bis zu 5 Meter pro Minute.

Voraussetzung für die Bewegung sind dünne, nur wenige Millimeter dicke Eisdecken. Wenn diese zu schmelzen beginnen, genügen selbst geringe Windstärken ab drei Beaufort, um die Steine in Bewegung zu setzen. Die eigentliche Bewegung wird durch den Druck der, auf großer Fläche trotz geringer Dicke schweren, Eisplatten bewirkt. Während die nötigen Temperatur- und Windbedingungen typisch für die kältesten Perioden des örtlichen Klimas sind, müssen sie mit vorherigem Niederschlag in Form von Regen oder bereits geschmolzenem Schnee zusammenfallen. Diese Bedingungen treten so selten auf, dass es oft Jahre oder sogar Jahrzehnte dauern kann. Wenn die Grundbedingungen gegeben sind, kann etwa um die Mittagszeit, nach dem Antauen der Eisfläche, die Bewegung von Eisplatten auf offenem Wasser einsetzen und die Steine bewegen.

Wieder steht man vor einem Rätsel das sich nicht so einfach erklären lässt..

Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wandernde_Felsen

Veröffentlicht von Aufgewacht

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18 Gedanken zu “Wandernde Felsen

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