Es ist soweit,die Zukunft ist Gegenwart..

Cebit  März 2016 zeigt Tickets, die unter die Haut gehen

Original Artikel

Technologie kann auch im wahren Sinn des Wortes unter die Haut gehen. Unter dem Motto „Wir gehen tiefer“ stellt etwa die junge Firma Digiwell Chips vor, die als Implantate etwa Zugangskarten für Türen ersetzen können. An dem einen Stand werden Roboter zum Menschen gemacht, und hier Menschen zum Roboter? Solche Skepsis versteht Firmenvertreter Patrick Kramer, meint aber: „Der Mensch wird irgendwann Bestandteil des Internets werden, wir sind schon auf dem Weg dahin.“ Für Aufsehen sorgte im Januar ein schwedischer Software-Manager, der für einen Flug von Stockholm nach Paris statt eines Boarding-Passes einen Funk-Chip in seiner Handfläche ans Lesegerät hielt. Kramer, der als „Cyborg“ selbst einen Chip unter der Haut trägt, macht die zwiespältigen Gefühle am Alter fest: „Für 15-Jährige ist das Ganze wie die neuste Playstation“. Bei den 20- bis 40-Jährigen dagegen hielten sich Neugier mit Skepsis die Waage.

Quelle: http://m.rp-online.de/digitales/cebit-2016-digitale-neuheiten-und-roboter-fuer-kreuzfahrtschiffe-aid-1.5833292

Weltweit erste Cyborg Messe in Düsseldorf  November  2015

Hier der original Artikel

Thomas trägt jetzt Chip. Nicht einmal zwei Minuten muss der 25-jährige Student aus Konstanz aushalten, bis der Chip zwischen Daumen und Zeigefinger unter seiner Haut sitzt. Schmerz verspürt man bei der Prozedur nicht, sagt Sebastian. „Es fühlt sich so an, als würde dich jemand kneifen“. Kurz nach dem Mini-Eingriff spürt Thomas unter dem dicken Pflaster ein leichtes Druckgefühl. Er wird etwas Bleibendes aus Düsseldorf mitbringen, von seinem Besuch auf der weltweit ersten Cyborg-Messe: Er ist selbst jetzt ein Cyborg.
Cyborgs sind Menschen, die ihren Körper mithilfe von technischen Gadgets modifizieren, das heißt in irgendeiner Art und Weise die Fähigkeiten ihres Körpers erweitern. Dazu zählen im Grunde genommen auch Patienten mit Bein-Prothesen oder Herzschrittmachern, oder aber Träger von Cochlear-Implantaten, wie Enno Park.

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Bild oben: Très Chip: Thomas Schumann lässt sich einen Chip einpflanzen.

Park ist gehörlos, kann aber durch das Implantat – ein vollständig künstliches Gehör – wieder hören. „Wenn man das bekommt, gibt es den Standard-Witz: ‚Haha, dann bist du ja jetzt ein Cyborg‘. Diesen Witz habe ich relativ ernst genommen und mich sehr intensiv mit diesem ganzen Thema beschäftigt, weil auch jenseits des medizinischen Bereichs, die Symbiose, die wir mit Technik eingehen, immer enger wird.“ 
Die Allgemeinheit versteht unter Cyborg jedoch Menschen, die sich Elektro-Chips einpflanzen lassen. Wie Thomas Schumann. Die Chips werden mithilfe einer Kanüle unter die Haut gespritzt. In der Regel machen das Body-Modifications-Artists (BodMod-Artists), also Künstler, die beispielsweise ihren Kunden Elfenohren machen oder Cutting und Branding – das künstlerische Schneiden und Brennen von Narben in die Haut – anbieten. 

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Bild oben: Durch die Kanüle drückt der BodMod-Artist den elektronischen Chip unter Thomas‘ Haut.

Bevor die Kanüle durch die Haut gestochen wird, kneift Thomas‘ BodMod-Artist ihm noch einmal kräftig in die Haut und drückt mit der noch verschlossenen Kanüle dagegen. „Ich bereite dich jetzt ein bisschen auf den Schmerz vor, den du gleich spürst. Wenn du dieses Kneifen gut aushältst, dann wird das Implantieren dir nicht wehtun“, sagt er. Er drückt ein wenig weiter, zieht die Plastik-Kappe von der Kanüle und drückt die dicke Nadel in Thomas‘ Hand.
Doch was kann der Chip jetzt überhaupt? Unter anderem: Daten speichern. „Ich könnte beispielsweise meinen WLAN-Schlüssel auf dem Chip speichern und wenn mich jemand besucht, übertrage ich den Schlüssel mithilfe des Chips“, sagt Thomas. Und so gibt es Cyborgs mit implantierten Kopfhörern, Haustürschlüsseln und Kreditkarten.
Thomas hat sich einen NFC-Chip einpflanzen lassen, also eines der neueren Modelle. Diese können mit Android-Handys verbunden werden. Sein BodMod-Artist hat dem Studenten direkt seine Kontaktdaten abgespeichert. „Wenn etwas sein sollte, ist auf deinem Chip nun eingespeichert, wie du mich erreichen kannst“, sagt er. 

 „Momentan gibt es bei den Chips noch viele Spielereien“, sagt Shawn Sarver von dem US-amerikanischen Biotech-Start-Up „Grindhouse Wetware“. Er selbst trägt einen RFID-Chip, wie er beispielsweise in Mensakarten verwendet wird, einen NFC-Chip und einen Fingermagneten. Auf der Cyborg-Messe stellt er einen Chip vor, der mithilfe eines Magneten kleine LED-Lichter unter der Haut leuchten lässt. Die lassen sich die Mitarbeiter von „Grindhouse Wetware“ auf der Messe dann selbst einpflanzen.

Quelle: http://www.bento.de/gadgets/cyborg-messe-in-duesseldorf-menschen-lassen-sich-chips-einpflanzen-107136/

Meine Meinung:
Für mich ist es klar!!  Kein Chip

Veröffentlicht von Aufgewacht

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22 Gedanken zu “Es ist soweit,die Zukunft ist Gegenwart..

  1. ich will ja nicht klug******, aber die Chips gibt’s schon seit Jahren…..sogar als Einlass in exklusive Discos….sehr reiche Kinder haben einen implantiert (einen anderen;-)) usw.

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    1. Das ist ja witzig :-)Ich habe es heute auch im Radio gehört 🙂
      Was mir neu war,die Messe in Düsseldorf 2015
      Es wird schon ein schwerer Weg für Menschen die den Chip nicht wollen.Weil das heißt:Keine Lebensexistenz mehr.Nicht mehr kaufen und Verkaufen.

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      1. Weiß ich nicht ob es mit dem Alter etwas zutun hat…es ist halt auch die Frage mit was der Mensch sich beschäftigt…mit wichtigen (interessante) Dingen oder mit nichtigen Dingen…das ist das entscheidende

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      2. Ah verstehe…ok habe ich missverstanden…aber zur Zeit zurückzukommen Hippiebewegung…da war doch die Haltung Freiheit und Take it Easy…hattest du den Eindruck das es zu seiner Zeit schwieriger war an die Dinge zu glauben das sie mal passieren wie sie in Büchern dargestellt werden u.a. Brave New World oder auch 1984 ?

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      1. So weit ist es noch nicht. Aber da die Jugend sich ja leichtsinnig und unwissend gerne für neumödischen Schnickschnack begeistern lässt (siehe Smartphonegebrauch), wird es wohl unter den Jungen einfach mal hip sein, und dann ist es natürlich nicht mehr weit bis zu einem möglichen Gesetzeszwang. Zum Glück werde ich DAS nicht mehr erleben müssen. 😀

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      2. Das stimmt allerdings…die Menschen sind schnell begeistert wenn es um neue Technik geht…ich persönlich bin da bissel vorsichtiger mit der Aussage…zum Glück erlebe ich es nicht mehr….wenn man zurückschaut wie schnell sich vieles entwickelte….es ist noch gar nicht lange her als das erste IPhone präsentiert wurde….und heute ist es schon wieder veraltet…

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