Briefkastenfirmen Panama

In den Medien hört man seit kurzem vieles über Panama Papers  und die Journalisten Bastian Obermayer und Frederik Obermaier waren bei den Enthüllungen beteiligt.Es wird so dargestellt als sei es etwas ganz neues und ein Explizites Wissen Es geht sogar soweit das die zwei Journalisten ein Buch darüber geschrieben haben.

Offiziell wird darüber geschrieben.

Als Panama Papers werden vertrauliche Unterlagen des panamaischen Offshore-Dienstleisters Mossack Fonseca bezeichnet, die zahlreiche Steuer- und Geldwäschedelikte sowie den Bruch von UN-Sanktionen durch Kunden dieses Unternehmens belegen sollen. Infolge des 2,6 Terabyte großen Datenlecks gelangten am 3. April 2016 erste Inhalte an die Öffentlichkeit. Die Enthüllungen haben in zahlreichen Ländern öffentliche Debatten über Briefkastenfirmen, Steueroasen, Steuerdelikte und Steuermoral ausgelöst.
Bei den Dokumenten handelt es sich um rund 11,5 Millionen E-Mails, Briefe, Faxnachrichten, Gründungsurkunden, Kreditverträge, Rechnungen und Bankauszüge als PDF- und Text- sowie Bilddateien aus den Jahren 1977 bis 2016..Ein anonymer Whistleblower hatte sie 2015 zunächst der Süddeutschen Zeitung zugespielt. Anschließend koordinierte das International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) die ein Jahr dauernde Auswertung der Daten und die weiteren Recherchen. Am 3. April 2016 präsentierten 109 Zeitungen, Fernsehstationen und Online-Medien in 76 Ländern gleichzeitig die ersten Ergebnisse. Die Originaldaten wurden nicht veröffentlicht.Wikipedia

Das weiß man schon länger,es ist nicht’s neues mit den Briefkastenfirmen in  Panama.

Beispiel:
n-Tv schrieb am 6.2.2014
400.000 Euro in einer Briefkastenfirma?

Man hat es kommen sehen: Nach der Affäre um umstrittene Geldgeschäfte auf den Bahamas und in Panama kündigt Helmut Linssen seinen Rückzug an. Vor wenigen Tagen beteuerte der CDU-Bundesschatzmeister noch: „Ich habe keine Steuern hinterzogen.“
Dem Magazin „Stern“ zufolge steht auf eben einer solchen, später von seinem Nachfolger Norbert Walter-Borjans (SPD) erworbenen Steuer-CD auch der Name Linssen. Er soll bis 2004 Geld in Steueroasen verborgen haben. Es geht um ein Konto in Luxemburg, eine Briefkastenfirma auf den Bahamas und später in Panama.
Quelle: http://www.n-tv.de/politik/Linssen-stolpert-ueber-Bahamas-Konten-article12229101.html

Panama Papers: Die Geschichte einer weltweiten Enthüllung
Erscheinungstermin 6. April 2016

Hier einen Auszug und die Beschreibung zum Inhalt

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Alles beginnt spät am Abend mit einer anonymen Nachricht: „Hallo. Hier spricht John Doe. Interessiert an Daten?“
Bastian Obermayer, Investigativreporter der Süddeutschen Zeitung, antwortet sofort – und erhält Informationen, die ihn und seinen Kollegen Frederik Obermaier elektrisieren. Es sind die Daten hunderttausender Briefkastenfirmen. Sie bieten einen Einblick in eine bislang vollständig abgeschottete Parallelwelt, in der Milliarden verwaltet, verschoben und versteckt werden: die Gelder von großen Konzernen, von europäischen Premierministern und Diktatoren aus aller Welt, von Scheichs, Emiren und Königen, von Mafiosi, Schmugglern, Drogenbossen, von Geheimagenten, FIFA-Funktionären, Adligen, Superreichen und Prominenten.
Um möglichst viele internationale Geschichten erzählen zu können, beschließen die beiden Journalisten, ein weltweites Netzwerk von Investigativreportern – das ICIJ – einzuschalten. Während sie selbst weiter nach Namen und Geschichten suchen, koordinieren sie gemeinsam mit dem ICIJ die Arbeit hunderter Journalisten. Fast ein Jahr arbeiten Reporter der wichtigsten Medien der Welt – etwa des Guardian, der BBC oder von Le Monde – unter höchster Geheimhaltung zusammen, um im Frühjahr 2016 die „Panama Papers“ zu veröffentlichen.

Dieses Buch ist die faszinierende Geschichte einer internationalen journalistischen Recherche, die aufdeckt, was bis jetzt verborgen war: Wie eine kleine Elite, die sich niemandem mehr verantwortlich glaubt, ungeheure Vermögen versteckt. Es ist, als würde man in einem dunklen Raum das Licht anknipsen: Plötzlich ist alles sichtbar.
Quelle: http://www.kiwi-verlag.de/buch/panama-papers/978-3-462-05002-8/

Fazit:

Hier ist mal wieder ein typisches Beispiel wie man verkauft wird.Viel wichtiger und interessanter ist die Frage:
Wer hat auf den roten Knopf gedrückt,das die Beteiligten (Panama Papers)enthüllt wurden?

und

Wer geht den Weg der NWO in der Zukunft weiter mit bzw wer bleibt und wer ist nicht mehr dabei?

Veröffentlicht von Aufgewacht

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19 Gedanken zu “Briefkastenfirmen Panama

  1. ich habe gelesen, dass vermutet wird, dass Amerikaner die Papers geleakt haben sollen. Aber ob das nur ein Gerücht ist, weiss ich nicht sicher! Interessant ist die Sache auf jeden Fall….ich freue mich immer auf Deine Beiträge. LG Ann

    Gefällt 3 Personen

      1. obwohl es so offensichtlich wäre, das kann ich mir nicht vorstellen….das lässt mich zweifeln….andererseits haben die Amerikaner auch andere Steuergesetze….wer weiss..interessant jedenfalls!

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  2. Warum die Amerikaner nicht dabei sind? Ganz einfach.
    Es gibt in Amerika Bundesstaaten die sind so was wie ein inneramerikanisches Panama. Da sind mehr Firmen und Stiftungen registriert als der Bundesstaat Einwohner hat.
    Wenn die Amis mit der Veröffentlichung, bzw. dem Datenleck zu tun haben, dann geht es darum einen lästigen Wettbewerber (um scheues Kapital) loszuwerden. Auch bei den Spitzbuben regiert der Wettbewerb und die „Marktwirtschaft“.
    Was die Methoden angeht, da waren die Amis noch nie zimperlich wenn es um Profit und No. 1 sein geht.

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  3. in einer zeitung im netz war zu lesen, dass russland den leak lanciert haben soll. andere zeitungen sehen amerika hinter dem leak. hier wird der leser mal wieder mit informationen versorgt, die so wertlos sind.
    wie ein kommentar schon darlegt haben die usa auch teilweise steuergesetze, die zu steueroasentum reizen und steuern sparen.
    mir ist egal wer den leak verursacht hat, ich bin nicht dabei.
    es soll sich um 214.000 briefkastenfirmen handeln, die gelder hinterzogen oder gewaschen haben. jeder normale und einfache bürger ist bestrebt seine steuern zu zahlen, weil er nicht in den knast will. leute, die finanziell sehr gut dastehen werden nicht müde steuern zu hinterziehen.
    hier hilft nur eine resolute aufklärung der straftaten und eine strafe die sich strafe nennen darf.

    Gefällt 1 Person

    1. Hey genotypa
      vielen Dank für deinen Kommentar!Es ist schon interessant wie bestimmte Menschen Geld hinterziehen und das schon jahrelang!Aber das dürfen sie auch bzw sie haben die Erlaubnis dafür bekommen.Aber nur solange wie sie das Spiel mitspielen.Dadurch das mal wieder etwas im umbruch ist wird jetzt bei jedem ein Stopp gemacht.Wenn jeder weitergemacht verfliegt es im Sand.Bei denen die nicht mehr mitmachen aus welchen Gründen auch immer die treten zurück von ihrem Posten oder andere Dinge geschehen so das sie nicht mehr ihren Posten haben.Wir werden es in der Zukunft sehen und erkennen wer weiter dabei ist in dem Plan der Elite

      Gefällt 1 Person

  4. Irgendwo im Netz hab ich einen Kommentar von Glen Greenwald gelesen gelesen, der den eigentlichen Skandal der „Panama Papers“ sehr gut umschreibt (und zu dem dort angesprochenen Aspekt man natürlich in der Presse nichts liest):

    „Proving that certain behavior is “legal” does not prove that it is ethical or just. That’s because corrupted political systems, by definition, often protect and legalize exactly the behavior that is most unjust. Vital journalism does not only expose law breaking. It also highlights how corrupted political and legal systems can be co-opted by the most powerful in order to legally sanction atrocious and destructive behavior that serves their interests, typically with little or no public awareness that it’s been done.“ – Glen Greenwald.

    Gefällt 1 Person

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