Pokémon Go: Monster stossen ein Fenster zur Zukunft

Pokémon Go das erste Spiel, dass sich die reale Welt  mit der virtuellen vermischt.
Mediziner schreiben positiv über das Spiel.Menschen kommen dadurch in Bewegung und tut der Gesundheit gut.
In Bewegung bleiben hat noch niemand geschadet ob man dafür Pokémon Go  braucht ist eine andere Sache.Aber welche Schattenseite diese Technologie  mit sich bringt,könnte durchaus wichtig sein.

Wikipedia schreibt:
Das Spiel ist in den Medien ein sehr präsentes Thema, indem über alle möglichen Ereignisse berichtet wird, die mit dem Spiel im Zusammenhang stehen. Durch das Spielen von Pokémon Go während des Autofahrens sowie das unachtsame Umherlaufen hat es bereits zahlreiche Unfälle gegeben. Zwei Männer sind in Kalifornien von einer Klippe gestürzt. Des Weiteren kam es zu Raubüberfällen an Pokéstops.In Chiquimula (Guatemala) wurde am 21. Juli 2016 ein Spieler mit der Smartphone-App in einen Hinterhalt gelockt und erschossen.

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Bild oben: Pokémon Go  reale und visuelle Welt verschmelzen.

Laut Deutschlandfunk habe der Autor Omari Akil im Rahmen der Black-Lives-Matter-Bewegung darauf hingewiesen, dass er es sich nicht leisten könne, Pokémon Go in der Öffentlichkeit zu spielen, da er sich als Afroamerikaner dadurch einem überdurchschnittlichen Risiko aussetzt, verdächtigt, von der Polizei in aggressiver Weise überprüft oder gar bei der Kontrolle erschossen zu werden.Der Redakteur Marcus Richter meint dazu, Pokémon Go beleuchte das Thema Rassismus auf eine seltsame, aber eindrückliche Weise.

Mit Pokémon Go wird Spionage  betrieben.

Wikipedia schreibt:
Aufgrund von Befürchtungen der israelischen Spionageabwehr hat das israelische Außenministerium den Mitarbeitern im diplomatischen Dienst verboten, Pokémon Go in Botschaften, Konsulaten, im Ministerium selbst und, sofern dort Verschlusssachen aufbewahrt werden, zu Hause zu spielen. Ebenso verbot Israel das Spielen auf Militärbasen und während Militäroperationen. Darüber hinaus wird befürchtet, Diplomaten könnten durch Pokémon Go in Fallen gelockt, angegriffen oder Opfer von Entführungen werden.

Die Sonntagszeitung schreibt:

Es ist ein phänomenaler Erfolg. «Pokémon Go» bricht alle Rekorde. Nie wurde eine Handy-App in der ersten Woche so häufig heruntergeladen wie das neuste Spiel von Nintendo. Durchschnittlich 33 Minuten täglich jagen die Spieler den niedlichen Monstern hinterher. Das ist mehr Zeit, als die Handynutzer mit Whatsapp, Facebook, Snapchat oder Twitter verbringen. Experten schätzen die Einnahmen aus dem Spiel auf etwa 25 Rappen pro Tag pro aktiven Spieler. Die Monster schlagen alles bisher Dagewesene. Seine Bedeutung geht jedoch weit über das Spiel hinaus. Wir werden in den nächsten Jahren eine Welle von Apps sehen, die unser Leben mit erweiterter Realität anreichern. Die von der Handykamera aufgenommene Umgebung wird bald nicht nur von Pikachu, Mauzi und anderen Fantasiefiguren bevölkert sein, sondern von Menschen und Objekten.

Ein Feuerwehrmann wird im brennenden Gebäude nicht nur Mauern, Feuer und Rauch sehen, sondern den Gebäudeplan, zu rettende Opfer, die herrschenden Temperaturen und mögliche Fluchtwege. Virtuelle Plakate und Verkehrsschilder werden uns den Weg weisen. In Tokio werden wir die japanische Speisekarte via Handykamera auf Deutsch lesen können. Der Monteur vor Ort wird sich die nächsten Arbeitsschritte ins Sichtfeld einblenden lassen, der Arzt die Informationen aus Tomografen und Ultraschallgeräten. Historische Persönlichkeiten werden uns durchs Museum führen.

Die Technik der erweiterten Realität ist nicht neu. Aber erst «Pokémon Go» macht sie für Millionen frei zugänglich und nutzbar. Das hat etwa Google Glass nicht geschafft. Das Spiel öffnet damit ein Fenster in die Zukunft. Man wird sich später einmal daran erinnern, weil es für die allermeisten Nutzer das erste Mal war, dass sich die reale Welt einleuchtend mit der virtuellen vermischte.

«Pokémon Go» ist nur ein Spiel, und der Hype mag vielleicht schnell wieder vorbei sein. Aber die Technologie dahinter wird unsere Wahrnehmung der Welt verändern.

Quelle: http://www.sonntagszeitung.ch/read/sz_24_07_2016/wirtschaft/Monster-stossen-ein-Fenster-zur-Zukunft-auf-69475

Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pok%C3%A9mon_Go

Veröffentlicht von Aufgewacht

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5 Gedanken zu “Pokémon Go: Monster stossen ein Fenster zur Zukunft

  1. Fluch und Segen…hier wieder Hand in Hand….einerseits ist es schön, dass – vor allem Kinder – mal aus den Stuben zu kommen…aber schade, dass es schon wieder was virtuelles ist, das lockt…dabei ist der Drang ja da…sonst würde es ja nicht funktionieren…So manche Dinge, die Du erwähnt hast locken natürlich…aber nicht nur mich…sondern auch das Böse wird gelockt…ach…es könnte doch so gut sein….LG

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  2. pokemon go wird von mir weder runtergeladen noch gespielt.
    um kein geld der welt.
    da gehe ich lieber offenen auges meinen spazierweg entlang und geniesse das entspannte gespräch mit der begleitung.
    die technik wird am ende nix gutes bringen, darauf wette ich.

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  3. Als der Hype begonnen hat, hat fast jeder, die ich kenne, die App runtergeladen. Ich bin aus dem Alter längst raus und hätte lieber ein Schritt weiter denken sollen. Ich hätte nämlich die Aktien von Nintendo kaufen sollen 🙂

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