Cicada 3301

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Bild oben: Cicada 3301 Logo

Cicada 3301 ist der Name, mit dem eine unbekannte Organisation, die seit 2012 mehrfach komplexe Rätselserien im Internet veröffentlichte.

Urheber:
Urheber und Zweck der Cicada-3301-Rätsel sind nicht bekannt. Die Spekulationen reichen von einem Alternate Reality Game über eine Marketingkampagne bis hin zu Einstellungstests privater, staatlicher oder krimineller Organisationen. Vielfach genannt werden Geheimdienste wie MI6 und CIA.

Einige Jahre vor Cicada 3301 hatte der britische Nachrichtendienst GCHQ ein ähnliches Verfahren zur Suche nach geeigneten Mitarbeitern benutzt. Auch Google setzte Rätsel zur Personalsuche im Internet ein.

Zur Unterscheidung von Nachahmern und Trittbrettfahrern sind die Cicada-3301-Nachrichten mit einer PGP-Unterschrift versehen.

                        Hintergrund

Am 5. Januar 2012 wurde auf dem „Random“-Board „/b/“ des Imageboards 4chan eine Nachricht in englischer Sprache gepostet, in der angekündigt wurde, dass hochintelligente Individuen gesucht würden. Dazu sei ein Test entworfen worden. Im Bild, das die Nachricht zeigte, sei eine weitere Nachricht versteckt. Diese versteckte Nachricht führe zu dem geheimnisvollen Urheber. Man erwarte die wenigen, die das Rätsel lösen könnten. Unterschrieben war die Botschaft mit „3301“.

Am 5. Januar 2013, genau ein Jahr nach dem ersten Auftauchen, meldete sich Cicada 3301 erneut, wieder auf 4chan. Eine zweite Rätselrunde wurde gestartet:

Am 6. Januar 2014 begann Runde 3, diesmal jedoch auf Twitter.

Am 6. Januar 2016 meldete sich Cicada 3301 mit einem Tweet zurück. Die Thematik von 2013 und 2014 wurde wieder aufgegriffen, in dem auf das – offenbar immer noch nicht entschlüsselte – Manuskript „Liber Primus“, das in Runenschrift verfasst wurde, verwiesen wurde.

        Inhalte der Rätsel

Zur Lösung der Rätsel sind Kenntnisse in den unterschiedlichsten Bereichen erforderlich u.a.  Verschlüsselungsverfahren und Steganografie, der Okkultismus des Aleister Crowley, Cyberpunk-Literatur, angelsächsische Runen oder Darknets wie Tor. Die Lösung eines Rätselschritts führt zum nächsten Rätsel.

Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Cicada_3301

Welche Organisation steckt dahinter und welche Menschen werden gesucht?

     Hier eine Tür zur Lösung

Cicada 3301 sucht hochintelligente Individuen.

Wer beschäftigt sich mit solchen Themen bzw für wen sind solche Themen wichtig?

           Themenbereich

             Steganographie

Die Steganographie (auch Steganografie) ist die Kunst oder Wissenschaft der verborgenen Speicherung oder Übermittlung von Informationen in einem Trägermedium.

Beispiel:

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Bild oben: Bild eines Baumes (88 kB), in das mit computergestützten steganographischen Methoden ein zusätzliches (nicht sichtbares) Bild einer Katze eingefügt ist.

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Bild oben: Bild der Katze (19 kB), das im obigen Bild in den beiden niederwertigsten Bits jedes Bildpunkts versteckt ist

Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Steganographie

                    Cyberpunk

Cyberpunk, gebildet aus Cyber (von altgr.: κυβερνάω „steuern, lenken“) und Punk, ist eine dystopische Richtung der Science-Fiction-Literatur, die in den 1980er Jahren entstand. Der Begriff wurde von Gardner Dozois geprägt, um die Werke von William Gibson (speziell Neuromancer) zu beschreiben. Cyberpunk gilt als der Film noir unter den Science-Fiction-Genres. Zuerst aufgetaucht ist der Begriff in einer gleichnamigen Kurzgeschichte von Bruce Bethke aus dem Jahr 1980.

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Bild oben: Sony Center in Berlin als Beispiel für mit dem Cyberpunk-Genre assoziierte Architektur

Im Unterschied zu den klassischen Utopien vieler anderer Science-Fiction-Genres ist die Welt des Cyberpunk nicht glänzend und steril-sauber, sondern düster, und von Gewalt und Pessimismus geprägt. Entstanden in den 1980er Jahren spiegelt sie die aufkommende Kritik gegen die als zunehmend empfundene Kommerzialisierung und Urbanisierung wider. In dieser Dystopie werden die Staaten von großen Konzernen kontrolliert, die die staatliche Monopolmacht für ihre Zwecke missbrauchen, wodurch die (in entwickelten Ländern zuvor vorhandene) physische und ökonomische Sicherheit des Individuums verloren gegangen ist. Das Versprechen einer besseren Welt durch den technologischen Fortschritt wurde nicht eingelöst. Die Hochtechnologie dient nicht dem Wohle der Menschen, sie wird zur allgemeinen Überwachung und zum Tuning lebender Organismen mittels Cyberware eingesetzt.

Einige Leser und Kritiker sehen in diesem Szenario Einflüsse der Kapitalismuskritik: Die Konzerne haben die Macht übernommen, Regierungen gibt es keine mehr oder spielen eine sehr untergeordnete Rolle. Für „Ordnung“ sorgen private, paramilitärische Sicherheitsdienste.
Die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen oft mit Technologie, wie mit dem von William Gibson geprägten Begriff des Cyberspaces (eine ähnliche Technologie wird bei Neal Stephenson Metaverse genannt) oder SimStim.

Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Cyberpunk

              Angelsächsische Runen

Angelsächsische Runen sind Runen von den frühen Angelsachsen als ein Alphabet in ihrem Schreibenweise  verwendet worden. Die Zeichen werden gemeinsam als Futhorc benannt. Die Futhorc war eine Entwicklung aus dem 24-stelligen älteres Futhark. Sie wurde wahrscheinlich  im  5. Jahrhundert in der Sprache  Altenglisch und Altfriesische Sprache übernommenen.
Nach dem 9. Jahrhundert wurden sie von Altenglisch ins lateinische Alphabet eingeführt. Angelsächsische Runen waren nicht mehr in die gemeinsame Nutzung durch das Jahr 1000 und wurden unter König Knut verboten (1016-1036).

Info:
Knut der Große (dänisch: Knud den Store, englisch Canute the Great; geboren etwa 995; gestorben 12. November 1035 in Shaftesbury,war im 11. Jahrhundert Herrscher über ein nordisches Großreich, das England, Dänemark, Norwegen und Südschweden umfasste.

Das angelsächsische Runen-Futhork besteht aus einem Stamm von 24 Zeichen [bis Dæg-Man]; d und m sind identisch. Die übrigen Zeichen sind Zusatzbuchstaben und in ihren Namen schwankend.
Dem angelsächsischen Futhork liegt das altnordische zu Grunde, welches durch Einschiebungen (Gufu, Wen nach Cen; Eoh, Peorth, Eolhx nach Ger) und durch Zusätze erweitert worden ist.
Die angelsächsische Runenreihe enstand im 5. Jh. und war vom 8. bis zum 11. Jh. verbreitet.
Die Zeichen sind mit den markomannischen und gotischen Runen verwandt, mehrere derselben haben sich in der angelsächsischen Schrift erhalten.
Aus den verschiedenen Lautwerten (Dæg-Man, Iolx-Calc) geht hervor, daß die Zeichen Bergriffszeichen waren, wie die Hieroglyphen, was auch aus der Übereinstimmung der Bedeutung der Namen mit den Zeichen hervorgeht. Diese Namen sind in den Runenliedern überliefert, welche W.C.Grimm in seinem Werk „über deutsche Runen“ veröffentlicht hat.
Dort heißt es von der ersten Rune:

Feoh byth frofur
fira gehwylcum,
sceal theah manna gehwyle
miclun hyt daelan, 
miclun hyt daelan,
gif he wile for drihte
domes hleotan.

Geld ist Trost
für jeden Menschen,
soll doch jedermann
reichlich es austeilen
wenn er will vor dem Herrn
Urteil empfangen.

Quelle: http://www.obib.de/Schriften/AlteSchriften/Runen/Angelsachsen/Runen.html

Quelle: https://en.m.wikipedia.org/wiki/Anglo-Saxon_runes

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Bild oben: Die linke Hälfte der Frontplatte des 7. Jahrhunderts Franks Casket, die germanische Legende von Weyland Smith darstellt und ein Rätsel in der angelsächsischen Runen enthält.

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Bild oben: Der Runenstein von Rök (Südschweden), 9. Jahrhundert

           Aleister Crowley

Aleister Crowley,geboren 12. Oktober 1875 in Leamington Spa; gestorben 1. Dezember 1947 in Hastings, East Sussex; eigentlich Edward Alexander Crowley) war ein britischer Okkultist und  Schriftsteller.

Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Aleister_Crowley

Veröffentlicht von Aufgewacht

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