Moon Express

Der Mond ist wieder gefragt

Das Unternehmen Moon Express hat von den US-Behörden die Erlaubnis erhalten, einen Roboter auf den Mond zu schicken. Kurzfristiges Ziel ist es dabei, den mit zwanzig Millionen Dollar dotierten Google Lunar XPRIZE zu gewinnen. Langfristig sollen auf dem Mond dann aber auch Rohstoffe abgebaut werden. Die Gründer des Unternehmens sprechen daher auch bereits von einem „achten Kontinent“.

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Der Mond soll Teil der menschlichen Wirtschaftszone werden

Bob Richards, Vorstandsvorsitzender von Moon Express, zeigte sich dementsprechend begeistert über die Genehmigung der Behörden: „Wir sind damit in der Lage, die Segel als Entdecker des achten Kontinents zu setzen und neues Wissen und neue Ressourcen zu suchen, um die wirtschaftliche Sphäre der Erde auszuweiten – zum Wohle der gesamten Menschheit“. Um diese Pläne Realität werden zu lassen, möchte Moon Express in Zukunft ein eigenes Roboterraumschiff entwickeln. Auf diese Weise sollen die Kosten für regelmäßige Flüge zum Mond niedrig gehalten werden. Schon in fünfzehn Jahren könnte der Erdtrabant dann so etwas wie eine zweite Heimat für den Menschen sein – so zumindest die Vision der Unternehmenslenker.

                    Hintergrund Wissen
Wichtigster Rohstoff des Mondes ist das Gas Helium-3. 

Seltene Metalle wie Gold, Platin, Iridium und Rhenium und das Gas Helium-3 sind auf dem Mond. Helium-3 gilt als wertvollster Rohstoff auf dem Mond. Es enthält im Kern zwei Protonen aber nur ein Neutron und hat dadurch die größte bekannte chemische Reaktionsträgheit. Dadurch wird Helium-3 erst nahe dem absoluten Nullpunkt flüssig und behält sich auch bei sehr tiefen Temperaturen seinen gasförmigen Zustand. Das macht es zu einem idealen Brennstoff für Kernreaktoren, da dort der Energiegewinn ohne den Umweg über verdampftes Wasser erfolgen könnte. Für die Fusionsforscher gilt Helium-3 deshalb als eine wichtige Energiequelle für die Zukunft.

Auf der Erde kommt Helium-3 wegen ihres schützenden Magnetfelds nur in Spuren vor. Auf dem ungeschützten Mond haben Sonnenwinde die geladenen Teilchen hingegen reichlich geweht. Der US-Physiker Gerald Kulcinski, der das Fusion Technology Institute (FTI) der University of Wisconsin in Madison leitet, geht von einer Million Tonnen Helium-3 auf der Mondoberfläche aus. Zum Vergleich: Rund vierzig Tonnen würden ausreichen, um den Energiebedarf der USA ein Jahr lang zu decken.

Quelle: https://en.m.wikipedia.org/wiki/Moon_Express

Veröffentlicht von Aufgewacht

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4 Gedanken zu “Moon Express

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