Mysteriöse Puppen Annabelle und Robert

                   Annabelle

Die Puppe gehörte ursprünglich einer Schwesternschülerin namens Deirdre „Donna“ Bernard, welche die Puppe 1970 zum 28. Geburtstag erhalten hatte. Donna wohnte damals mit einer Zimmergenossin in einem Wohnheim. Diese will Zeugin der Vorkommnisse gewesen sein. Beide Frauen kontaktierten ein Medium, welches behauptete, in der Puppe wohne der Geist eines Mädchens namens Annabelle Higgins. Ed und Lorraine Warren untersuchten die Puppe ebenfalls und sahen diese als von einem Dämon, der eine falsche Identität vorgetäuscht hatte, besessen an und bemühten sich nach eigener Aussage um einen Exorzismus.

image

Bild oben: Ed und Lorraine Warren mit Annabelle im Occult Museum

Die junge Frau namens Donna zieht mit ihrer “Raggedy Ann”-Puppe Annabelle in eine Wohnung, wo sie sich gemeinsam mit ihrer Kommilitonin Anngie die Miete teilt. Die Puppe, die Donna  seit ihrer frühsten Kindheit besitzt, war immer harmlos und unauffällig, doch in der neuen Wohnung fällt ihnen bald auf, dass Annabelle ein gruseliges Eigenleben entwickelt und sich scheinbar eigenmächtig in der Wohnung bewegt, wenn sie niemand beobachtet.

Als die beiden auch noch Botschaften fanden, auf denen in Kinderschrift um Hilfe gebeten wurde, schalteten die beiden Studentinnen ein Medium ein. Die Puppe war tatsächlich besessen. Die Entität stellte sich als Geist eines jungen Mädchens vor, das Jahre zuvor hier ermordet wurde und seitdem einsam und verlassen an diesem Ort gefangen ist. Sie bat darum, in der Puppe wohnen bleiben zu dürfen, da sie Donna und Anngie als ihre Freundinnen sieht. Die beiden Studentinnen waren gerührt, und gaben ihrem Wunsch nach.

Das war ein großer Fehler. Denn der Geist, der von Annabelle Besitz ergriffen hatte, war kein kleines Mädchen, sondern ein böser Dämon, der seinen Weg in die reale Welt sucht. Und nun hatte er die offizielle Erlaubnis der beiden, von ihrem Leben Besitz zu nehmen.
Einer der ersten, der Annabelles böse Seite zu spüren bekam, war ihr gemeinsamer Freund Lou. Da er die Puppe von Anfang an nicht leiden konnte, war er ihr erstes Opfer. Lou berichtet später davon, wie die Puppe versucht hatte, ihn im Schlaf zu erwürgen, doch wurde dies noch als Albtraum abgetan. Als plötzlich auch aus dem Nichts blutige Kratzer auf seiner Brust auftauchten, war es Zeit, die Warrens hinzuzuziehen.

image

Bild oben: Lorraine Warren mit Annabelle

Die Warrens erkannten schnell die wahren Absichten des Dämons: Er wolle sich so lange Aufmerksamkeit verschaffen, bis er mächtig genug ist, den Puppenkörper zu verlassen und von einem Menschen Besitz zu ergreifen. In nur wenigen Tagen würde er sein Ziel erreicht haben. Die Warrens führten einen Exorzismus durch, aber da die Gefahr bestand, dass der Dämon noch immer in der Puppe haust, nahmen sie Annabelle in ihren Gewahrsam. 

Doch auch dies hätte beinahe tödlich geendet. Auf der Fahrt zurück in ihr Haus spürten die Warrens die Präsenz des Bösen und bemerkten, dass sie besonders bei gefährlichen Kurven die Kontrolle über ihr Auto zu verlieren drohten. Auch zu Hause angekommen zeigte sich bald derselbe Spuk der wandernden Puppe bei ihnen. Auch Gäste, die sich abschätzig über die Puppe äußerten, sollen kurz darauf in teils tödliche Unfälle verwickelt worden sein.

Seitdem wird Annabelle in einem speziellen Behältnis im Privatmuseum der Warrens eingesperrt. Jede Woche kommt ein Priester vorbei, der die Puppe mit Weihwasser benetzt, um ihre bösen Energien im Zaum zu halten.

Quelle:https://de.m.wikipedia.org/wiki/Annabelle_(Puppe)

Quelle: http://www.warrens.net/Annabelle.html

                         Robert

Robert ist der Name einer in den USA bekannten Stoffpuppe und Ausstellungsstück eines Privatmuseums. Sie wird mit unheimlichen und erschreckenden Vorfällen in Verbindung gebracht.

image

Bild oben: „Robert“ in der Key West Art Gallery.

„Robert“ gehörte ursprünglich einem Autor und Maler aus Key West namens Robert ‚Gene‘ Eugene Otto. Dieser soll „Robert“ 1903 als Kind im Alter von 4 Jahren von einer karibischen Dienerin erhalten haben, die bei den Ottos arbeitete. Angeblich war die Magd eine begnadete Voodoo-Magierin, die sich der schwarzen Magie verschrieben hatte. Die Frau soll Eugene die Puppe aus purer Arglist und aus Rache für schlechte Behandlungen geschenkt haben. Kaum war Eugene im Besitz der Puppe, häuften sich laut Zeugenberichten unheimliche und erschreckende Vorfälle: Anwohner wie Gäste wollen gesehen haben, wie „Robert“ zwinkerte, oder mit übernatürlicher Geschwindigkeit von Raum zu Raum huschte. Schon bald fing auch Eugene an, sich sonderbar zu verhalten. Der Junge wurde wiederholt dabei beobachtet, wie er mit der Puppe sprach und diese schien sogar zu antworten. Taten die Eltern und Verwandten dies anfänglich damit ab, dass Eugene mit einem imaginären Freund spreche, so stellten sie nach eigenen Angaben fest, dass die Stimme von „Robert“ aus der Puppe selbst zu kommen schien.

Bald darauf steigerte sich die Heftigkeit der Vorfälle: Möbel wurden umgeworfen, Nachbarn wollen gesehen haben, wie „Robert“ selbsttätig von Fenster zu Fenster wanderte und die Puppe soll laut hörbar gehässig gekichert haben. Außerdem wurden die Eltern nachts von den Schreien Eugenes geweckt. Wenn sie in das Zimmer kamen, war immer irgendetwas umgeworfen oder zerbrochen worden und Eugene behauptete stets: „Robert did it!“ (dt. „Robert hat es getan!“ oder „Robert war’s!“).

               Spätere Vorfälle

Nachdem Eugene heiratete, will seine Frau Ann ebenfalls Opfer von „Robert“s bösen Streichen geworden sein. So soll die Puppe die Frau auf dem Dachboden eingeschlossen und ein Andermal gekratzt haben. Auch Gäste und Handwerker wollen Zeuge von „Roberts“ Aktivitäten gewesen sein. In Anns Fall wurde allerdings schon früh geargwöhnt, dass Eugene selbst hinter der häuslichen Gewalt steckte und lediglich dreist der Puppe die Schuld in die Schuhe schob. So, wie er es vermutlich schon in Kindertagen getan hatte.

Nach Eugenes Tod im Jahr 1974 wurde „Robert“ auf dem Dachstuhl aufbewahrt, wo er schließlich im selben Jahr von der zehnjährigen Tochter der neu eingezogenen Familie, Myrtle Reuter, gefunden wurde. Angeblich setzte „Robert“ seine Schikanen und Aktivitäten fort, kaum dass das Mädchen die Puppe mit auf ihr Zimmer nahm. Nach Aussage der Eltern wurde auch Myrtle nachts durch umkippende Möbel geweckt. Die Puppe habe angeblich am Bettende gesessen und das Kind bedroht. Schließlich übergab Myrtle die Puppe im Jahr 1994 der Museumsleitung der Key West Art Gallery. Noch zu dieser Zeit behauptete sie, die Puppe sei verflucht und bewege sich von selbst.

„Robert“ wird heute in der Martello Gallery des Key West Art and Historical Museums in Key West, Florida, ausgestellt. Er ist dort in einer freistehenden Glasvitrine eingeschlossen, wo die Puppe auf einem kleinen Holzstuhl sitzt und einen braunen Stofflöwen im Schoß hält.

Noch heute soll „Robert“ gemäß weit verbreiteter und populärer Legenden und Gerüchte verflucht sein. Abweichende Versionen berichten von einem rachsüchtigen und intriganten Geist oder Dämon, der in der Puppe hausen soll. Wer auch immer im Besitz der Puppe sei, würde entweder Zeuge von paranormalen Ereignissen im eigenen Haus werden, oder binnen kurzer Zeit durch ein Unglück zu Tode kommen. Angeblich bewege sich die Puppe von selbst, außerdem könne „Robert“ zwinkern. Noch heute behaupten Angestellte des Museums, dass „Robert“ gelegentlich zwinkere oder sich bewege. Der Aberglaube um den Fluch, der auf der Puppe lasten soll, geht so weit, dass Besucher „Robert“ um Erlaubnis bitten, bevor sie ihn fotografieren. In der Region um Key West ist der Ausspruch „Robert did it!“ im Alltag zu einer festen Redewendung für (vorgeschobene) Unschuldsbeteuerungen geworden.

Die Skeptikerin und Publizistin Karen Stollznow sieht eine mögliche Ursache für urbane Legenden um besessene Puppen in dem eher leeren oder dauernd lächelnden Gesichtsausdruck von Puppen, der eine solche Zuordnung erleichtere. Sie vergleicht „Robert“s Fall mit dem der Puppe „Annabelle“, welche ebenfalls verflucht sein soll.

                Aktueller Status

Im Jahr 2016 wurde es nach Las Vegas genommen in der TV-Show Deadly Possessions von Zak Bagans.Angeblich wurde er von Objekte verfolg.

Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Robert_(Puppe)

Veröffentlicht von Aufgewacht

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s