Der Aokigahara-Wald

Dieser Wald ist in der Tat unheimlich.Offiziell wird gesagt das hätte etwas mit dem Buch zu tun von Matsumoto Seichō.Inoffiziell wird dort ein Magnetfeld  vermutet.Ob es mit dem einen oder anderem zutun hat ist fraglich.Die Tatsache ist das  Menschen aus ganz Japan sich die Mühe machen zum Aokigahara Wald zu gehen um Selbstmord zu begehen.

Über den Wald kursieren zahlreiche Geschichten. So soll dort  ein mysteriöses Magnetfeld bestehen, das Kompasse und Elektronik unbrauchbar mache. Für diese Behauptungen gibt es jedoch keine Belege. Das japanische Militär und die US-Armee führen in dem Gebiet regelmäßig gemeinsame Manöver durch.Offiziell wurde von dem Militär herausgeben,dass sie 
bisher keine ungewöhnlichen Aktivitäten verzeichnen konnten.

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Bild oben: Blick von Koyodai auf den Aokigahara Wald

Der Wald gilt als so dicht und eintönig, dass man schon auf kurze Distanz die Orientierung verliert und Personen kaum wiederaufgefunden werden können.

Populär wurde der Wald in den 1960er Jahren unter Suizidenten. Seit der Bestsellerautor Matsumoto Seichō eine Protagonistin seines 1960 erschienenen Romans Nami no tō ( Der Wellenturm)   aus unglücklicher Liebe am Fuß des Fuji Suizid begehen ließ, kommen Menschen aus ganz Japan zum Sterben in den Aokigahara Wald.

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Bild oben: Inneres des Aokigahara

Seit 1971 durchkämmen jedes Jahr Kräfte von Polizei und Feuerwehr den Wald auf der Suche nach Leichen. Im Jahr 2002 wurden insgesamt 78 Tote gezählt, die bis dahin höchste Zahl. Im Jahre 2003 wurde diese Zahl mit 105 Toten aber noch übertroffen, es wird außerdem vermutet, dass es noch mehr Leichen gibt, diese aber wegen der Dichte des Waldes nicht gefunden wurden. Polizeiaufzeichnungen deuten darauf hin, dass es 2010
247 Selbstmordversuche gab, wovon 54 erfolgreich waren. Patrouillen und Beschilderung mit Hinweisen auf die Angebote der Telefonseelsorge sollen ein weiteres Ansteigen der Suizide verhindern.

Aokigahara „Aokigahara-Baummeer“ ist ein Wald in Japan. Er befindet sich am Fuß des Fuji an dessen Nordseite, westlich vom Saiko und südöstlich vom Shoji-See zwischen den Gemeinden Fujikawaguchiko und Narusawa der Präfektur Yamanashi und erstreckt sich über etwa 35 km². In seinem Gebiet liegt die Narusawa-Eishöhle.

Hinweis:

Tōjimbō  ist eine Steilküste im japanischen Mikuni, Sakai in der Präfektur Fukui. Sie ist 30 Meter hoch und besteht aus pyroxenen Andesiten, die sich über einen Kilometer lang erstrecken. Die Steilküste ist Teil des Quasi-Nationalparks Echizen-Kaga-Küste.

In Deutschland hat der Ort aufgrund von Berichten über Suizide an der Steilküste Bekanntheit erlangt.

Spiegel Online 17.01.2009

Tojinbo – Steil fallen die Klippen von Tojinbo ab in die Tiefe, unten tost das Japanische Meer. Für Dutzende Menschen wird die See hier jedes Jahr zum Grab – sie stürzen sich in Tojinbo in den Tod.

Auch der Kriminalbeamter Yukio Shige ist wegen der traurigen Berühmtheit der Küste nach Tojinbo gekommen. Aber nicht um Kapital aus der Tragödie zu schlagen – als einer von wenigen versucht der 64-Jährige, den Menschen zu helfen.

Ganz besonders aber ärgert sich Shige darüber, dass die Selbstmorde nach wie vor vermarktet werden. Menschen würden geradezu dazu ermutigt, sich in Tojinbo umzubringen. „Ich habe die Touristenführer gebeten, Tojinbo nicht mehr als Ort für Selbstmörder anzupreisen“, sagt der Ex- Polizist. „Aber ein Mitglied des Stadtrates sagte mir, ich solle damit aufhören, da sonst nie ein Tourist in diese Gegend kommen würde.“

In der Stadt versuchen Händler und Geschäftemacher aus den Selbstmörderklippen Profit zu schlagen. Sie verkaufen T-Shirts mit der Aufschrift „Ich bin lebensmüde“ oder „Ich lebe in der Hölle“. Busladungen von Touristen werden an die Küste gekarrt oder betrachten von Fähren aus die Todesfelsen.

Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Aokigahara

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/selbstmoerder-in-japan-der-lebensretter-von-der-steilkueste-a-601832.html

Veröffentlicht von Aufgewacht

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