Song of the South (Onkel Remus’ Wunderland)

Rassismus gegen Afro-Amerikaner in den USA .Ein aktuelles Thema damals wie heute.Was hat Walt Disney  damit zu tun?Wer hätte gedacht das ausgerechnet ein Film von Walt Disney verboten wurde.

Hier eine interessante Information über den Film Song of the South (Onkel Remus’ Wunderland) und desen Folgen.

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Bild oben: Texas anno 1930: Ein weißer Sheriff führt George Hughes an der Kette. Wenig später ermordet ein aufgebrachter Mob den Afroamerikaner. Ein Bild und seine Geschichte – die damals kein Einzelfall war.

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Bild oben: Demonstranten protestieren am 17. August 2014 vor dem Hauptquartier der Polizei von Los Angeles gegen die tödlichen Schüsse auf den Afroamerikaner Ezell Ford.

Info:
Der Film Song of the South aus dem Hause  Walt Disney war eine Produktion die erstmals Real- und Zeichentrickfilm verschmelzen ließ.

                       Kritik

Die nationale Vereinigung für die Förderung von farbigen Menschen erkennt in „Song of the South“ bemerkenswerte künstlerische Verdienste in der Musik und in der Kombination von lebenden Schauspielern und die Cartoon-Technik. Es bedauert jedoch, dass die Produktion in einem Versuch, das Publikum im Norden oder Süden nicht zu beleidigen, dazu beiträgt, ein gefährlich verherrlichtes Bild der Sklaverei zu verewigen. Der Song of the South, der die schöne Onkel Remus-Folklore verwendet, vermittelt leider den Eindruck einer idyllischen Herrschafts-Beziehung, die eine Verzerrung der Tatsachen ist.

 .      Hintergrund zum Film

Der Film basiert auf die Joel Chandler Harris Bücher „Onkel Remus Geschichten“Die Inhalte sind alle nach dem amerikanischen Bürgerkrieg und der Abschaffung der Sklaverei.

Joel Chandler Harris , geboren 1848, war ein rassistischer Versöhnung Aktivist Schriftsteller und Journalist der Reconstruction Era) eingestellt.

         Offizielle Erklärung

Die Disney Company hat erklärt, dass, wie Harris ‚Buch, der Film nach dem amerikanischen Bürgerkrieg stattfindet und dass alle afroamerikanischen Charaktere im Film keine Sklaven mehr sind.  Das Hays-Büro hatte Disney gebeten, „sicher zu sein, dass das Frontispiz des erwähnten Buches das Datum in den 1870er Jahren festlegt“; Aber der endgültige Film führte keine solche Aussage.

Der Film hat viel Aufmerksamkeit mit  dem Umgang mit Rasse auf sich gezogen. Der Kulturhistoriker Jason Sperb beschreibt den Film als „einen der widerspenstigsten rassistischen Texte Hollywoods“

Früh in der Produktion des Films gab es Bedenken, dass das Material Kontroverse begegnen würde. Disney-Publizist Vern Caldwell schrieb an den Produzenten Perce Pearce, dass „die Negersituation eine gefährliche ist. Zwischen den Negerhassern und den Negerliebhabern gibt es viele Chancen, Situationen auszuführen, die den ganzen Spektralbereich vom Bösen bis zum Kontroversen ausführen könnten .

Als der Film zum ersten Mal veröffentlicht wurde, telegraphierte Walter Francis White, der Exekutivsekretär der Nationalen Vereinigung für die Förderung der farbigen Menschen (NAACP), große Zeitungen im ganzen Land mit der folgenden Erklärung, die irrtümlich behauptete, dass der Film ein Antebellum-Szenario darstelle.

In gleicher Weise warnte das Time Magazine , obwohl es den Film lobte, auch darauf, dass es „verpflichtet sei, seine Hersteller in heißem Wasser zu landen“, weil der Charakter von Onkel Remus „verpflichtet sei, alle gebildeten Neger und eine Anzahl von Damyankees zu begeistern“

Reconstruction Era 1865 – 1877

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Bild oben: Die „Reconstruction Era“ sorgte unter anderem für die Befreiung der Sklaven, sodass Afroamerikaner das Recht hatten, im Jahr 1867 zum ersten Mal zu wählen.

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Bild oben: Die Ruinen von Richmond, Virginia nach dem amerikanischen Bürgerkrieg.Befreite Afroamerikaner 1867, Büro des Freedmen’s Bureau in Memphis, Tennessee, Memphis-Aufstände von 1866

Der Film wurde verboten.

Song of the South (deutscher Titel:  Onkel Remus’ Wunderland) ist ein Disney-Film von 1946, in dem Realschauspieler und Trickfilmfiguren gemeinsam auftreten. 
Der Film spielt auf einer Plantage im US-Bundesstaat Georgia.

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Bild oben: Original Kinoplakat zum Film Song of the South

* Der Film wurde in den USA wegen als rassistisch eingestufter Inhalte seit 1986 nicht mehr in den Kinos gezeigt und bislang nicht auf VHS und DVD veröffentlicht.

* In Großbritannien und Deutschland ist bisher nur eine VHS veröffentlicht worden. In Deutschland lief der Film letztmals 2001 im Fernsehen. Eine Freigabe für eine internationale DVD-Auswertung lehnt der jetzige Vorstand der Walt-Disney-Studios ab.

* Disney arbeitet derzeit an einer Restaurierung des Films, die frühestens Ende 2012 abgeschlossen sein sollte.Eine anschließende Veröffentlichung ist allerdings nach wie vor nicht geplant.

Quelle: https://en.m.wikipedia.org/wiki/Song_of_the_South

Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Onkel_Remus%E2%80%99_Wunderland

Veröffentlicht von Aufgewacht

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