funk (Medienangebot) 

Grauenvolle Themen werden in den Jugendformaten der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten für Jugendlich ab 14 Jahren gesendet.

„Nicht alle Eltern werden mitbekommen haben, dass das öffentlich-rechtliche Fernsehen in Deutschland inzwischen eine Internet-Plattform ins Leben gerufen hat, die vor allem junge Leute erreichen soll. Die Formate der Plattform sind nicht über Kabel oder Satellit zu empfangen, sondern ausschließlich über das Internet. Es geht um „funk“.

funk schreibt:
Die Formate von funk richten sich nicht an eine Gruppe, sondern an viele verschiedene. Zuerst einmal wird zwischen vier Altersgruppen unterschieden: 14- bis 16-Jährige, 17- bis 19-Jährige, 20- bis 24-Jährige und 25- bis 29-Jährige. Denn das Leben mit 29 ist eben ganz anders als das Leben mit 14. Dazu kommen unterschiedliche Interessen und Lebenswelten.
funk will Menschen unter 30 eine Stimme geben, ihnen die Möglichkeit bieten, sich zu orientieren, zu informieren und zu unterhalten. Das zeigt sich in der Themenwahl, aber auch in der Unterstützung junger, talentierter MedienmacherInnen, die die Gesichter von funk sind. Die NutzerInnen von funk bestimmen die Formate mit. Sie werden bei der Entwicklung einbezogenen und beeinflussen durch ihr Feedback die weiteren Entwicklungen.

Dafür werden jährlich bis zu 45 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, zunächst bis 2020.

Info: 

Bild oben:funk Logo

funk ist ein Online-Medienangebot der ARD und des ZDF für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 29 Jahren.ARD und ZDF sind gemeinsam Träger und gleichberechtigte rundfunkrechtliche Veranstalter des Angebots. Die Federführung liegt beim Südwestrundfunk (SWR).

Motto: „Wir sind funk, wir sind ARD und ZDF und wir sind kein Fernsehkanal.“

Es gibt auch interessante und lustige Beiträge. Einige Angebote sind allerdings wirklich schräg.Sehr speziell ist beispielsweise das Format „Fickt euch!“. Während früher die jungen Leute die Bravo kaufen mussten, um an die Tipps von Dr. Sommer zu kommen, werden über „Fickt euch!“ die Aufklärungsvideos frei nach Hause geliefert. Die GEZ-Sender machen also der Bravo Konkurrenz. Der normale Haushalt bezaht es.

Ein paar Themen die in Kritik geraden sind aus dem Jugendformat:

Bin ich schwul?

Sexting, so geht es richtig.

Analsex – Das müsst ihr beachten!

Mein Sexleben als Single.

Selbstbefriedigung ist super!

                            Kritik 

In einem Artikel der Zeitung Die Welt wurde kritisiert, dass die YouTuber „in ihren Clips zuweilen mehr Geschmacklosigkeiten als Informationsgehalt zu bieten haben“ und dies von den „Öffentlich-Rechtlichen mit Millionen Euro im Jahr subventioniert“ werde. So mussten etwa Videos mit „sexistische[n] Kommentare[n]“ entfernt werden. Justus Haucap, Wirtschaftsprofessor aus Düsseldorf und ehemaliger Vorsitzender der Monopolkommission, erkennt „hinter dem Jugendangebot auch keine Notwendigkeit“, da es bereits „bei YouTube und anderswo eine sehr breite Angebots-Vielfalt“ gäbe.

Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Funk_(Medienangebot)

Veröffentlicht von Aufgewacht

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Ein Gedanke zu “funk (Medienangebot) 

  1. Ahhhh. Unfassbar. Ach Doktor Sommer war toll. Die Seite hat man immer heimlich gelesen. Vor einiger Zeit hatte ich mal eine Bravo in der Hand. Ich bin rot geworden, als ich die FotoLoveStory gesehen habe. Was ist aus den schüchternen Küssen geworden? Na ja. Frühsexualisierung. Sag ich nur. Aber wenigstens bezahlen wir dafür fleissig unsere GEZ Gebühren…:-/

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